Ulrich Erben (*1940)

Von 1958 bis 1965 studierte Erben an den Kunstakademien Hamburg und Urbino. In dieser Zeit galt sein Hauptinteresse dem Erforschen von graphischen Techniken. Bevor er 1966 in seine Heimatstadt Düsseldorf zurückkehrte, besuchte er zudem an den Akademien von Venedig und Berlin einzelne Seminare. 

Nach einem längerne Aufenthalt in New York 1967 widmete er sich zunehmend der Konkreten Malerei. Seine erste monochrome weisse Arbeite schaffte er 1968. Seit dem Ende der 1970er Jahre arbeitet er mit reinen, ungebrochenen Farben, die er in feinsten Abstufungen aufträgt. Die subtilen Strukturen die dabei entstehen, zeigen sich dem Betrachter häufig erst nach einiger Zeit und beginnen sogleich vor dem Auge zu flimmern und vibrieren. Nicht selten entsteht dadurch der Eindruck einer Plastizität auf dem zweidimensionalen Malgrund.

Ab 1980 bis zu seiner Emeritierung 2005 lehrte Erben als Professor an der Kunstakademie Münster.

1940 Geboren in Düsseldorf

 

1958 – 65 Studium an den Kunstakademien Hamburg und Urbino

 

1974 Förderpreis Nordrhein-Westfalen für Bildende Kunst

 

1980 - 2005 Professor an der Kunstakademie Münster

 

1986 Konrad-von-Soest-Preis

 

 

Ulrich Erben lebt und arbeitet in Düsseldorf und Bagnoregio (Latium, Italien)

1977 Documenta VI 

 

1979 Städtisches Museum Leverkusen

 

1981 Felder und Räume: Bilder, Collagen, Zeichnungen. Kunsthalle Tübingen

 

1984 Elementare Malerei, Städtische Kunsthalle, Mannheim

 

1985 - 1986 Gruppenausstellung Kunst in der Bundesrepublik Deutschland 1945-1985, Nationalgalerie Berlin

 

1990 16 Bilder im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf

 

2003 Retrospektive, Museum Wiesbaden, Wiesbaden

 

2003 - 2004 Was ich sehe - Bilder aus Italien, Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

 

2005 Der stille Raum. Stiftung DKM, Duisburg

 

2005 - 2006 Gruppenausstellung Ulrich Erben und Meisterschüler. Kunstverein Gelsenkirchen

 

2010 Ulrich Erben - Bilder und Arbeiten auf Papier Galerie Löhrl, Mönchengladbach

 

2010 SIRIA. Erscheinung und Bewegung. Museum Kurhaus Kleve

 

2011 Farben der Errinnerung, Museum DKM, Duisburg