SKULPTUREN UND MASKEN AUS NIGERIA

 

Skulpturenpark Waldfrieden, Cragg Foundation, Wuppertal 

14. April bis 15. Juli 2012

 

(kuratiert von Tony Cragg und Dierk Dierking)

 

 

 

 

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Afrikanische Skulpturen sind fest verknüpft mit sozialen, spirituellen und religiösen Funktionen, deren Ablauf sie kontrollieren, regeln und bestimmen. Für diese systemstabilisierende Aufgabe haben afrikanische Künstler immer wieder neue, klar identifizierbare, eindrucksvolle überwältigende und bisweilen einschüchternd eindringliche Formen erfunden. In Kooperation mit der Galerie Dierking, Köln zeigt der Skulpturenpark Waldfrieden 38 Objekte aus dem südöstlichen Nigeria.

Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die in dieser relativ kleinen Region Westafrikas siedeln, haben in wechselseitiger Rivalität Werke von grosser Mannigfaltigkeit in Bezug auf Form, Grösse, Medium, Gebrauch und Bedeutung hervorgebracht. Die von Toni Cragg und Dierk Dierking kuratierte Ausstellung versucht, die formale Qualität dieser Skulpturen deutlich zu machen und ihr kulturübergreifendes Potenzial freizusetzen. 

 

 


 

 

URFORMEN DER KUNST

 

Rautenstrauch-Joest-Museum, Kulturen der Welt, Köln

 25. September 2005 - 25. März 2006

 

(in Kooperation mit dem Karl-Blossfeldt-Archiv, Ann und Jürgen Wilde)

 

 

 

 

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Urformen der Kunst

Fotografien Kalr Blossfeldts und aussereuropäische Kunst

Eine Ausstellung von 1926 in neuem Licht

 

Mit einer Sonderausstellung erinnert das Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum an eine legendäre Präsentation, die 1926 in der Berliner Galerie Nierendorf gezeigt wurde. Damals stellte der Bildhauer, Fotograf und Hochschulprofessor Karl Blossfeldt seine Pflanzenfotografien, die "Urformen der Kunst", im Dialog mit traditioneller Kunst aus Afrika und Papua-Neuguinea dem Publikum vor. Das Rautenstrauch-Joest-Museum präsentiert jetzt Originalfotografien aus der Kölner Stiftung Fotografie und Kunstwissenschaft Ann und Jürgen Wilde zusammen mit Objekten aussereuropäischer Kunst aus dem Museumsbestand. Fotografien von stark vergrösserten Pflanzenabbildungen stehen vis-à-vis mit den Objekten aus Afrika und Ozeanien. "Dabei entfalten sie die gleiche Faszination, die den Betrachter schon bei der ersten Präsentation in Berlin eingenommen hat", so der Museumsdirektor Prof. Dr. Klaus Schneider. Die wertvollen Objekte sind nur während des Ausstellungszeitraums zu sehen, da sie danach bis zur Vollendung des Museumsneubaus am Neumarkt wieder im Depot aufbewahrt werden. Die Annäherung an die Berliner Ausstellung ist eine Hommage an den Verleger und Kunsthändler, der mit seiner Leidenschaft für die Kunst der Moderne zu den bedeutensten Kunsthändlern des beginnenden 20. Jahrhunderts neben Paul Cassiere und Alfred Flechtheim zählt. Die von der Galerie Aussereuropäischer Kunst Dierking konzipierte und kuratierte Ausstellung ist aber auch eine Würdigung des Werks von Karl Blossfeldt, dessen Fotografien auch heute noch grosses Interesse wecken und Bewunderung auslösen. Die Gegenüberstellung seiner nahezu abstrakten Aufnahmen mit Meisterwerken afrikanischer und ozeanischer Kunst erzeugt bis heute einen für den Betrachter ungewohnten, spannungsreichen Dialog. Das Rautenstrauch-Joest-Museum verfolgt als einer der bedeutendsten Völkerkundemuseen Deutschlands und als einziges seiner Art in Nordrhein-Westfalen den Anspruch, auf der Grundlage seiner wertvollen Sammlung aus Afrika, Amerika, Asien und Ozeanien Verständnis und Respekt für die Lebenswelten und Kunstformen aussereuropäischer Kulturen zu wecken. Die Stiftung Fotografie und Kunstwissenschaft Ann und Jürgen Wilde wurde im Dezember 2001 in Köln gegründet. Ihr Zweck ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie von Wissenschaft und Forschung im Zusammenhang mit den Archiven Karl Blossfeldt und Albert Renger-Patzschs.