Imre Kocsis
B.IV.72, 1972
Acryl auf Leinwand
100 x 100 cm
Imre Kocsis
O.IV.80, 1980
Press-Span, schwarz
3 Teile je 48x160x2500mm
Imre Kocsis
O.I.87, 1987
Press-Span, schwarz
2 Teile: 13x130x1300mm, 26x130x130mm

Imre Kocsis wird 1937 im ungarischen Karcag geboren. Mit 21 Jahren emigriert er nach Deutschland, wo er sein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg absolviert. An selbiger Hochschule erhält er im Anschluss eine Stelle als Assistent. Die erste Einzelausstellung erfolgt 1965 in München, wo er seine Werke in der Galerie Leonhart präsentieren darf, später ebenso in Düsseldorf. Ein Aufenthalt in New York 1980 am P.S.1 (heute moma PS1) bringt Kocsis und seine Werke bis nach Amerika. Parallel erhält der Künstler ein Gastatelier im Stedelijk Museum in Amsterdam. Mit seiner Kunst und Ausstellungstätigkeit verzeichnet Kocsis bedeutende Erfolge, wie etwa den Karl Ernst Osthaus-Preis, der ihm 1989 von der Stadt Hagen verliehen wird. Parallel dazu ist er als Dozent in der Abteilung für Bildhauerei an der Schule für Bildende Kunst in Reykjavik tätig. Nach seinem Tod 1991 wird ein Teil seines Nachlasses 2009 in der Stiftung für konkrete Kunst und Design in Ingolstadt aufgenommen.

1965 erste Ausstellung in der Galerie Leonhart, München (seit 1971 Düsseldorf) 1967 Kunst der Grafik in und um München, Grafische Sammlung, München (GA) /   Haus der Kunst, Große Kunstausstellung, München (GA) / Deutscher Künstlerbund, 15. Jahresausstellung, Karlsruhe (GA) 1968/69 Herbstsalon, Haus der Kunst, München (GA) 1968 Galerie Neuhaus, München 1970 Environnement, Roche et Bobois, Paris (GA) 2. Biennale International de l’Estampe, Paris (GA) ii. British International Print Biennale, Bradford (GA) 1971 Galerie Talisman, St. Louis, Missouri, USA / Galerie am Jakobsbrunnen, Stuttgart Deutscher Künstlerbund, 19. Jahresausstellung, Stuttgart (GA) 1972 Galerie von Bartha (Minimax), Basel / Galerie Tendenzen, Sindelfingen, mit Muthofer und Reipka (GA) 1973 6 Ungarische Konstruktivisten, Forum Kunst, Rottweil mit Bak, Fajo, Gayor, Hencze, Nadler (GA) 1974 Galerie Stein, Köln 1975 Neue Ungarische Konstruktivisten, Kunstmuseum Bonn (GA) 1976 Galerie an der Neupforte, Aachen / Imre Kocsis. Arbeiten 1968-1975, Galerie von Bartha, Basel 1980 39. Biennale, Venedig 1990 Imre Kocsis, Frankfurter Kunstverein, Steinernes Haus am Römerberg 1995 21. International Biennal of Graphics Arts Ljubljana 2006 Imre Kocsis, Rolf Viva, Beat Zoderer, Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt (GA) 2011 Imre Kocsis, Alex Müller, Sergej Vutuc, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum, Düren (GA) 2012 Avenue – Oeuvre Exhibition of The Painter Imre Kocsis, Kogart House, Budapest 2018 The Transformation of Geometry / Collection Siegfried Grauwinkel, City Gallery, Prag (GA) 2019 Imre Kocsis – Schwarzist, Kunstturm Mücke, Ausstellung 23 2020 Imre Kocsis – konkret. Gruss an Tatlin, Dierking - Galerie am Paradeplatz, Zürich / Imre Kocsis. Bildraum / Realraum, Leopold-Hoesch-Museum, Düren

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