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Piero Dorazio

Biographie

Das künstlerische Schaffen von Piero Dorazio, der 1927 in Rom geboren wird, beginnt beinahe unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg und widmet sich von Anfang an den Phänomenen Farbe und Licht. 1945 beginnt er in Rom sein Architekturstudium und erhält von 1947-48 ein Stipendium für die École nationale supérieure des Beaux-Arts in Paris. Bei seiner Rückkehr nach Italien gründet Dorazio das Galerieforum Age d’Or in Rom und Florenz. Mitte der 50er Jahre verbringt er ein Jahr in den USA und lernt u.a. Marc Rothko, Robert Motherwell und Barnett Newman kennen. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen gehört der 1961 verliehene Prix Kandinsky.  Ab 1960 unterrichtet Dorazio an der University of Pennsylvania School of Design und erhält 1968 die Professur.  In dieser Zeit entstehen die ersten Kompositionen aus Farbbändern. 1970 kehrt er nach Italien zurück und lässt sich 1974 im verlassenen Kloster von Todi nieder. 1997 erhält er den Michelangelo Preis der Accademia dei Virtuosi del Panthenon. Mit der Verwendung der Geometrie als künstlerisches Medium fängt er die Faktoren Licht und Farbe ein und bringt sie auf die Leinwand. In seiner fein strukturierten und atmosphärischen, gitterähnlichen Malerei, die stark geprägt ist von seinem Architekturstudium, wird das Licht selbst stets zum Thema gemacht. In abstrakten Mustern und Feldern manifestieren sich zudem die Farben als leuchtende Konfigurationen der Vielfalt. "Abstrakt" kann man in diesem Zusammenhang auch nur die Tatsache bezeichnen, dass es sich hier um nichtgegenständliche Malerei handelt. Dorazio gilt bis heute als einer der bedeutendsten Künstler Italiens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und als Wegbereiter der Abstraktion in Italien. 2005 stirbt Dorazio in Perugia, Umbrien. 

Ausstellungen (Auswahl)

1948 Quadriennale di Roma, Rom / Salon des réalités nouvelles, Paris   |   1950 Gründung des Galerieforums Age d'Or in Rom und Florenz   |   1959 Documenta II, Kassel   |   1961 Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf   |   1963 Museo de Arte Moderno, Sao Paulo   |   1964 Documenta III, Kassel   |   1966 Württembergischer Kunstverein, Stuttgart   |   1969 Haus am Waldsee, Berlin   |   1971 Museum für Gegenwartskunst, Basel   |   1979 Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris / Retroperspektive, Albright-Knox Art Gallery, Buffalo   |   1980 Museum of Art, Fort Lauderdale   |   1981 Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen / Staatsgalerie Moderner Kunst und Neue Pinakothek, München   |   1982 Quadrat Moderne Galerie, Bottrop   |   1983 Galleria Nazionale d’Arte Moderna, Rom   |   1985 Takanawa Art Gallery Seibu, Tokio   |   1988 Biennale in Venedig / Piero Dorazio, Bilder Aquarelle Zeichnungen (1956-1988), Kunsthaus Zug   |   1990 Musée de Grenoble / Galleria Communale d’Arte Moderna, Bologna   |   1992 Kunstverein Ludwigshafen   |   1996 Calcografia Nazionale, Rom   |   1998 PAC Padiglione d’Arte Contemporanea, Mailand   |   2001 Museum für Moderne Kunst, Bozen   |   2016 Kunst nach 1945 - 1968, Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe   |   2017 Gruppenausstellung, L’emozione dei colori nell’arte, Castello di Rivoli, Turin   |   2018 – 2019 Gruppenausstellung Ausgang offen – Neues aus der Sammlung, Kunsthalle Weishaupt, Ulm   |   2019 Gruppenausstellung 40 ANNI: 40th Anniversary. Selected Works From The Permanent Collection, Museo Italo – Americano / Fort Mason Center for Arts & Culture, San Francisco   |   2021 Gruppenausstellung Spazi di Luce  Piero Dorazio e il movimento internazionale ZERO, Cortesi Gallery, Mailand.

Piero Dorazio

Biographie

Das künstlerische Schaffen von Piero Dorazio, der 1927 in Rom geboren wird, beginnt beinahe unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg und widmet sich von Anfang an den Phänomenen Farbe und Licht. 1945 beginnt er in Rom sein Architekturstudium und erhält von 1947-48 ein Stipendium für die École nationale supérieure des Beaux-Arts in Paris. Bei seiner Rückkehr nach Italien gründet Dorazio das Galerieforum Age d’Or in Rom und Florenz. Mitte der 50er Jahre verbringt er ein Jahr in den USA und lernt u.a. Marc Rothko, Robert Motherwell und Barnett Newman kennen. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen gehört der 1961 verliehene Prix Kandinsky.  Ab 1960 unterrichtet Dorazio an der University of Pennsylvania School of Design und erhält 1968 die Professur.  In dieser Zeit entstehen die ersten Kompositionen aus Farbbändern. 1970 kehrt er nach Italien zurück und lässt sich 1974 im verlassenen Kloster von Todi nieder. 1997 erhält er den Michelangelo Preis der Accademia dei Virtuosi del Panthenon. Mit der Verwendung der Geometrie als künstlerisches Medium fängt er die Faktoren Licht und Farbe ein und bringt sie auf die Leinwand. In seiner fein strukturierten und atmosphärischen, gitterähnlichen Malerei, die stark geprägt ist von seinem Architekturstudium, wird das Licht selbst stets zum Thema gemacht. In abstrakten Mustern und Feldern manifestieren sich zudem die Farben als leuchtende Konfigurationen der Vielfalt. "Abstrakt" kann man in diesem Zusammenhang auch nur die Tatsache bezeichnen, dass es sich hier um nichtgegenständliche Malerei handelt. Dorazio gilt bis heute als einer der bedeutendsten Künstler Italiens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und als Wegbereiter der Abstraktion in Italien. 2005 stirbt Dorazio in Perugia, Umbrien. 

Ausstellungen (Auswahl)

1948 Quadriennale di Roma, Rom / Salon des réalités nouvelles, Paris   |   1950 Gründung des Galerieforums Age d'Or in Rom und Florenz   |   1959 Documenta II, Kassel   |   1961 Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf   |   1963 Museo de Arte Moderno, Sao Paulo   |   1964 Documenta III, Kassel   |   1966 Württembergischer Kunstverein, Stuttgart   |   1969 Haus am Waldsee, Berlin   |   1971 Museum für Gegenwartskunst, Basel   |   1979 Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris / Retroperspektive, Albright-Knox Art Gallery, Buffalo   |   1980 Museum of Art, Fort Lauderdale   |   1981 Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen / Staatsgalerie Moderner Kunst und Neue Pinakothek, München   |   1982 Quadrat Moderne Galerie, Bottrop   |   1983 Galleria Nazionale d’Arte Moderna, Rom   |   1985 Takanawa Art Gallery Seibu, Tokio   |   1988 Biennale in Venedig / Piero Dorazio, Bilder Aquarelle Zeichnungen (1956-1988), Kunsthaus Zug   |   1990 Musée de Grenoble / Galleria Communale d’Arte Moderna, Bologna   |   1992 Kunstverein Ludwigshafen   |   1996 Calcografia Nazionale, Rom   |   1998 PAC Padiglione d’Arte Contemporanea, Mailand   |   2001 Museum für Moderne Kunst, Bozen   |   2016 Kunst nach 1945 - 1968, Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe   |   2017 Gruppenausstellung, L’emozione dei colori nell’arte, Castello di Rivoli, Turin   |   2018 – 2019 Gruppenausstellung Ausgang offen – Neues aus der Sammlung, Kunsthalle Weishaupt, Ulm   |   2019 Gruppenausstellung 40 ANNI: 40th Anniversary. Selected Works From The Permanent Collection, Museo Italo – Americano / Fort Mason Center for Arts & Culture, San Francisco   |   2021 Gruppenausstellung Spazi di Luce  Piero Dorazio e il movimento internazionale ZERO, Cortesi Gallery, Mailand.

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