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Peter Royen

Biographie

Peter Royen wird 1923 in Amsterdam geboren. Von 1946-1949 absolviert er sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Otto Pankok. Von 1949-1953 ist er Mitglied der Rheinischen Sezession und ab 1956 auch der Gruppe 53 (mit Peter Brüning, Winfried Gaul, Karl Fred Dahmen, u.m.). 1957 gestaltet er die Farbspiele und produziert einen abstrakten Film, dem vom Kulturminister NRW das Prädikat „wertvoll“ zuerkannt wird. 1958 erhält er den Jan Wellem-Preis der Stadt Düsseldorf und im Jahr darauf den Förderpreis zum Grossen Kunstpreis des Landes NRW. 1960 wird er Mitglied der Gruppe Europa. Im Jahre 1962 entwirft und realisiert Royen die Innenausstattung der Freimaurer-Loge in Duisburg. Darauf folgt 1966 der Entwurf und die Realisierung der umlaufenden Giebelwand des KÖ-Center Düsseldorf (bei späteren Umbauarbeiten wurde die Wand zerstört). 1972 erreicht er den dritten Preis im Wettbewerb zur Innengestaltung der Stadtsparkasse Grevenbroich. Als Nachfolger von Gyorgy Kepes wird er 1974 als Professor für Umweltkunst und Direktor des Center for Advanced Visual Studies ans MIT berufen. 1977 macht er den erster Preis im Wettbewerb Objekt mit Wasser für Düsseldorf-Garath (nicht ausgeführt) und trägt desweiteren mit einem Siebdruck zur graphischen Mappe der Gilde der Kathedrale von Antwerpen bei. 1981 nimmt er u.a mit Otto Piene an der ersten Sky Art Conference am Center for Advanced Visual Studies am Massachusetts Institute of Technology teil. 1984 wird Royen das Bundesverdienstkreuz verliehen. 1989-1990 ist er Vorsitzender des Beirats zur Planung und Vorbereitung der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) sowie Kuratoriumsmitglied für das neue Zentrum Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe. Der Ehrenpreis der Villa Massimo in Rom wird ihm 1996 verliehen. Seit März 2003 ist er Ehrenmitglied des KünstlerVerein Malkasten. 2013 folgt der Kunstpreis der Künstler, Düsseldorf. Im selben Jahr stirbt Peter Royen in Düsseldorf.

Ausstellungen (Auswahl)

1949 & 1951 Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf   |   1951 Museum Schloss Morsbroich, Leverkusen   |   1953 Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf   |   1954 Städtische Galerie Schloss Oberhausen, Oberhausen (mit Hans Ulrich Schmidt und Herbert Zangs / Museo d’Arte de Sao Paulo, Sao Paulo / Kramer-Museum, Kempen   |   1955 Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf   |   1956 Düsseldorfer Künstler, Kunstverein Lünen (mit Maria Fuss, Herbert Zangs, u.a.)   |   1957 Galerie Schmela, Düsseldorf (mit Heinz Mack) / Galerie Ex Libris, Brüssel / Galerie May, Toronto   |   1958 Gruppe 53 / Moderne Kunst in Wuppertaler Privatbesitz, Städtisches Museum, Wuppertal   |   1959 Galerie Diogenes, Berlin / Gruppe 53, Kulturhaus Ludwigshafen & Kunsthalle Düsseldorf / Deutsche Graphik, Goethe-Institut Hongkong und Singapur / Malerei. Plastik. Graphik, Galerie im Atelier, Berlin (u.a mit Günther Grass, Otto Fiebig, Otto Piene)   |   1961 Kunstmuseum, St. Gallen   |   1962 Kunstenaars uit Düsseldorf, Museum voor Schoone Kunste, Oostende,  Belgien / Galerie Küppers, Köln   |   1963 Galerie Numaga, La Chaux-de-Fonds   |   1964 American Art Gallery, Kopenhagen / Peter Stuyvesant-Collectie, Adelaide,  Australien   |   1965 Royen-Collagen 64-65, Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf   |   1967 Arbeiten am Black Gate Theatre, New York, mit Aldo Tambellini   |   1968 Städtische Kunsthalle Recklinghausen   |   1977 Peter Royen – Horizonte. Gemälde 1972 - 1977, Städtische Kunsthalle, Düsseldorf   |   1984 Galerie Schoeller, Düsseldorf (mit Bob Bonies)   |   1986 Relief, Galerie La Cité (mit Oskar Holweck)   |   1992 Kunsthalle Kobe, Kobe / Oxy-Gallery, Osaka   |   1993 Peter Royen und Freunde, Städtische Kunsthalle Düsseldorf   |   1995 Musée Jenisch, Vevey / Schweiz   |   1997 Peter Royen – Weißkörperbild, Staatliche Kunsthalle – Forum Rotunde, Karlsruhe   |   1999 Konkrete Kunst in Europa, Kunsthalle Karlsruhe   |   2000 Kunstverein Kjub Köln (mit Ernst Hesse)   |   2002 Hommage aan Mondriaan, Museum Mondriaanhuis, Amersfoort, Niederlande   |   2003 Peter Royen, Künstler Verein Malkasten, Düsseldorf   |   2004 Neuerwerbungen zeitgenössischer Kunst 1995 – 2004, Staatliche Kunsthalle, Karlsruhe   |   2018-2019 Wiederentdeckt! Peter Royen, Museum DKM, Duisburg   |   2019 Schwarz / Weiss - Peter Royen trifft..., Dierking, Zürich.

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Peter Royen wird 1923 in Amsterdam geboren. Von 1946-1949 absolviert er sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Otto Pankok. Von 1949-1953 ist er Mitglied der Rheinischen Sezession und ab 1956 auch der Gruppe 53 (mit Peter Brüning, Winfried Gaul, Karl Fred Dahmen, u.m.). 1957 gestaltet er die Farbspiele und produziert einen abstrakten Film, dem vom Kulturminister NRW das Prädikat „wertvoll“ zuerkannt wird. 1958 erhält er den Jan Wellem-Preis der Stadt Düsseldorf und im Jahr darauf den Förderpreis zum Grossen Kunstpreis des Landes NRW. 1960 wird er Mitglied der Gruppe Europa. Im Jahre 1962 entwirft und realisiert Royen die Innenausstattung der Freimaurer-Loge in Duisburg. Darauf folgt 1966 der Entwurf und die Realisierung der umlaufenden Giebelwand des KÖ-Center Düsseldorf (bei späteren Umbauarbeiten wurde die Wand zerstört). 1972 erreicht er den dritten Preis im Wettbewerb zur Innengestaltung der Stadtsparkasse Grevenbroich. Als Nachfolger von Gyorgy Kepes wird er 1974 als Professor für Umweltkunst und Direktor des Center for Advanced Visual Studies ans MIT berufen. 1977 macht er den erster Preis im Wettbewerb Objekt mit Wasser für Düsseldorf-Garath (nicht ausgeführt) und trägt desweiteren mit einem Siebdruck zur graphischen Mappe der Gilde der Kathedrale von Antwerpen bei. 1981 nimmt er u.a mit Otto Piene an der ersten Sky Art Conference am Center for Advanced Visual Studies am Massachusetts Institute of Technology teil. 1984 wird Royen das Bundesverdienstkreuz verliehen. 1989-1990 ist er Vorsitzender des Beirats zur Planung und Vorbereitung der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) sowie Kuratoriumsmitglied für das neue Zentrum Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe. Der Ehrenpreis der Villa Massimo in Rom wird ihm 1996 verliehen. Seit März 2003 ist er Ehrenmitglied des KünstlerVerein Malkasten. 2013 folgt der Kunstpreis der Künstler, Düsseldorf. Im selben Jahr stirbt Peter Royen in Düsseldorf.

Ausstellungen (Auswahl)

1949 & 1951 Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf   |   1951 Museum Schloss Morsbroich, Leverkusen   |   1953 Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf   |   1954 Städtische Galerie Schloss Oberhausen, Oberhausen (mit Hans Ulrich Schmidt und Herbert Zangs / Museo d’Arte de Sao Paulo, Sao Paulo / Kramer-Museum, Kempen   |   1955 Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf   |   1956 Düsseldorfer Künstler, Kunstverein Lünen (mit Maria Fuss, Herbert Zangs, u.a.)   |   1957 Galerie Schmela, Düsseldorf (mit Heinz Mack) / Galerie Ex Libris, Brüssel / Galerie May, Toronto   |   1958 Gruppe 53 / Moderne Kunst in Wuppertaler Privatbesitz, Städtisches Museum, Wuppertal   |   1959 Galerie Diogenes, Berlin / Gruppe 53, Kulturhaus Ludwigshafen & Kunsthalle Düsseldorf / Deutsche Graphik, Goethe-Institut Hongkong und Singapur / Malerei. Plastik. Graphik, Galerie im Atelier, Berlin (u.a mit Günther Grass, Otto Fiebig, Otto Piene)   |   1961 Kunstmuseum, St. Gallen   |   1962 Kunstenaars uit Düsseldorf, Museum voor Schoone Kunste, Oostende,  Belgien / Galerie Küppers, Köln   |   1963 Galerie Numaga, La Chaux-de-Fonds   |   1964 American Art Gallery, Kopenhagen / Peter Stuyvesant-Collectie, Adelaide,  Australien   |   1965 Royen-Collagen 64-65, Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf   |   1967 Arbeiten am Black Gate Theatre, New York, mit Aldo Tambellini   |   1968 Städtische Kunsthalle Recklinghausen   |   1977 Peter Royen – Horizonte. Gemälde 1972 - 1977, Städtische Kunsthalle, Düsseldorf   |   1984 Galerie Schoeller, Düsseldorf (mit Bob Bonies)   |   1986 Relief, Galerie La Cité (mit Oskar Holweck)   |   1992 Kunsthalle Kobe, Kobe / Oxy-Gallery, Osaka   |   1993 Peter Royen und Freunde, Städtische Kunsthalle Düsseldorf   |   1995 Musée Jenisch, Vevey / Schweiz   |   1997 Peter Royen – Weißkörperbild, Staatliche Kunsthalle – Forum Rotunde, Karlsruhe   |   1999 Konkrete Kunst in Europa, Kunsthalle Karlsruhe   |   2000 Kunstverein Kjub Köln (mit Ernst Hesse)   |   2002 Hommage aan Mondriaan, Museum Mondriaanhuis, Amersfoort, Niederlande   |   2003 Peter Royen, Künstler Verein Malkasten, Düsseldorf   |   2004 Neuerwerbungen zeitgenössischer Kunst 1995 – 2004, Staatliche Kunsthalle, Karlsruhe   |   2018-2019 Wiederentdeckt! Peter Royen, Museum DKM, Duisburg   |   2019 Schwarz / Weiss - Peter Royen trifft..., Dierking, Zürich.

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